Presbyterium

Am Donnerstag, den 19.2.26 hat das Presbyterium der Gemeinde getagt. Neben der Regelung der Alltagsgeschäfte sind vor allem folgende Punkte beraten worden:

  1. Es fand das jährliche Gespräch mit beiden Pfarrer statt, welches Ihre Arbeit im Jahr 2025 reflektierte. Trotz zweier auf 75% reduzierten Pfarrstellen und sinkender Gemeindegliederzahlen ist ihre Arbeit nicht weniger komplex und herausfordernd. Das Presbyterium dankte für die geleistete Arbeit und das weiterhin hohe Engagement beider.
  2. In einem Rückblick auf die Gemeindeversammlung sah sich das Presbyterium in seiner Absicht bestätigt, die Gespräche über eine Fusion mit der Nachbargemeinde Dhünn-Wupper-Rhein fortzusetzen. Die durchaus kritischen Rückfragen zum Umbau der Christuskirche als Gemeindezentrum und die damit verbundene Schließung des Matthäus-Gemeindehauses wurden gehört und für die Umsetzung der Maßnahmen auf den weiteren Weg mitgenommen. Die Atmosphäre wurde als konstruktiv, sachbezogen und verständnisvoll erlebt.
  3. Nach vielen Jahren engagierter Mitarbeit von Leonie Strauß war im Presbyterium Abschied zu nehmen, da sie aus persönlichen Gründen ihr Amt niederlegte. Die Vorsitzende Angela Lockhoff dankte ihr sehr für ihre sachkundige Mitwirkung. Am 22. März soll Leonie Strauß in einem Gottesdienst entpflichtet werden. In gleicher Sitzung konnte Dr. Martin Weber als neues Mitglied kooptiert werden. Seine Einführung findet am 15. März im Gottesdienst statt. Das Presbyterium freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit.
  4. Nach einem über einjährigen Prozess stellte das Presbyterium fest, dass bezüglich der notwendigen der Schulungen Prävention sexualisierter Gewalt das Ziel alle Haupt- und Ehrenamtlichen zu qualifizieren, erreicht ist. Das Presbyterium dankt der Jugendleiterin Leonie Marzusch für ihre in diesem Kontext geleistete Arbeit.

Unsere Kirchengemeinde steht in den kommenden Jahren vor wichtigen Entscheidungen, sowohl mit Blick auf die Struktur als auch mit Blick auf Gebäude. Hintergrund sind die seit Jahren rückläufigen Kirchenmitgliedszahlen, die in unserer Gemeinde aktuell bei etwa vier Prozent pro Jahr liegen. Damit verbunden sind sinkende finanzielle Mittel sowie eine deutliche Reduzierung der zugewiesenen Pfarrstellen. Im Stadtgebiet Leverkusen dürfen bis zum Jahr 2030 insgesamt nur noch sieben Pfarrstellen besetzt werden; auf unsere Gemeinde entfällt dabei maximal eine volle Stelle.

Mögliche Fusion mit der Gemeinde Dhünn-Wupper-Rhein

Vor diesem Hintergrund hat das Presbyterium verschiedene Formen der Zusammenarbeit mit benachbarten Kirchengemeinden geprüft. Ein möglicher Zusammenschluss mit der Gemeinde Dhünn-Wupper-Rhein wird dabei als die beste Option gesehen, die es ermöglicht, Ressourcen zu bündeln, Synergieeffekte zu nutzen und das Gemeindeleben zukunftsfähig zu gestalten. Auf Basis dieser Überlegungen wurde von beiden Gemeinden eine Absichtserklärung für eine Fusion beschlossen. Angedacht ist ein Zusammenschluss zum 1. Januar 2028. Dieser Zeitpunkt bietet sich an, weil hier ein neuer Doppelhaushalt beginnt und zudem die nächsten Presbyteriumswahlen im Frühjahr 2028 anstehen, die dann bereits für die neue Gesamtgemeinde gelten würden. Zudem bleibt hinreichend Zeit für notwendige Abstimmungen mit kirchlichen Stellen sowie für organisatorische und inhaltliche Fragen, etwa zur Namensgebung.

Im Presbyterium wurden Chancen und Risiken dieses Weges intensiv diskutiert. Zu den Chancen zählen unter anderem personelle Perspektiven, etwa die Möglichkeit gemeinsamer Stellenbesetzungen, z.B. auch im kirchenmusikalischen Bereich. Gleichzeitig werden natürlich auch die Sorgen vor Veränderungen, einem möglichen Verlust von Identität sowie von gewachsenen Traditionen gesehen und ernstgenommen. Insgesamt werden die Chancen jedoch höher bewertet, um auch künftig ein lebendiges Gemeindeleben zu ermöglichen – mit besonderem Blick auf die haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden.

Konzentration auf die Christuskirche

Parallel dazu befasst sich das Presbyterium schon seit geraumer Zeit intensiv mit der zukünftigen Nutzung der gemeindeeigenen Gebäude. Als besonders herausfordernd erweist sich der Zustand des Matthäus-Gemeindehauses. Dies ist stark sanierungsbedürftig, verursacht hohe laufende Kosten und ist zudem nicht mehr optimal ausgelastet durch gemeindeeigene Aktivitäten. Die Christuskirche befindet sich hingegen in einem guten baulichen Zustand; im zurückliegenden Jahrzehnt wurden dort große Sanierungsmaßnahmen getätigt.

Um auf ein kleiner werdendes Gemeindeleben angemessen reagieren zu können, wurden in den letzten zwei Jahren etliche Optionen geprüft. Derzeit konzentrieren sich die Überlegungen auf eine Bündelung der Gemeindeaktivitäten in der Christuskirche. Vorgesehen ist dazu, unterhalb der Emporen mehrere flexibel nutzbare Gruppenräume einzurichten [siehe Modellbilder unten]. Dieser Anpassung des Innenraums wird sowohl parallele Gruppenangebote als auch weiterhin große Veranstaltungen in der Kirche ermöglichen. Zu diesem Konzept fanden bereits diverse Gespräche mit einem Architekten, einem Raumakustiker, der Landeskirche und dem Denkmalschutz statt. Viele Detailfragen sind noch zu klären, eine abschließende Entscheidung soll aber noch in diesem Jahr getroffen werden.

Das bedeutet, dass das Matthäus-Gemeindehaus aller Voraussicht nach in 2027 seine Pforten schließen wird und sich die Gemeindearbeit fortan an der Christuskirche konzentrieren wird. Wir wissen, dass diese Entscheidung etlichen in der Seele wehtun wird.  Seien Sie versichert: Diese Entscheidung fällt dem Presbyterium auch nicht leicht. Jedoch stellt sich unsere Gemeinde mit diesen Überlegungen und Plänen den aktuellen Herausforderungen. Und wir würden uns wünschen, dass viele diesen Prozess mit positiven Gedanken und Gebeten begleiten. Denn das oberste Ziel all dieser Überlegungen ist, dass wir nicht handlungsunfähig werden, sondern auch in Zukunft vielen Menschen hier vor Ort Raum für Glauben, christliche Gemeinschaft und gesellschaftliches Engagement bieten.

 

Für das Presbyterium

Dr. Angela Lockhoff

Vorsitzende des Presbyteriums

Mit unserer Kirchen-App haben Sie die Gemeinde Leverkusen-Mitte immer dabei.
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In der Passionszeit laden wir ein, Gefühle bewusst wahrzunehmen – mal schwer, mal leicht, mal überraschend. Unsere fünf Gottesdienste widmen sich jeweils einem Thema: Trauer, Wut, Freude, Scham und Angst.

Jeder Gottesdienst bietet Raum zum Nachdenken, zum Teilen und zum Auftanken. Entdecken Sie, wie Glaube und Alltag in all diesen Gefühlen Platz finden können.

Nachfolgend finden Sie die Übersicht der einzelnen Gottesdienste mit Datum, Uhrzeit und Thema.

Karneval

Am Karnevalssonntag, den 15.2. um 11:11 Uhr feiern wir wieder unseren Familiengottesdienst zu Karneval. Natürlich gerne mit Kostüm & Musik vom Manforter Posaunenchores! Im Anschluss daran warten wir gemeinsam mit Musik und Essen auf den Zoch, der erfahrungsgemäß gegen 13:45 Uhr an der Christuskirche vorbeikommt. Bitte bringt eine Kleinigkeit für das Buffet mit, für Getränke ist gesorgt.

Karneval

Wir laden herzlich zur Gemeindeversammlung ein, die am Sonntag, den 01. Februar 2026, im Anschluss an den 10-Uhr-Gottesdienst in der Christuskirche stattfindet.

Die Tagesordnung umfasst die folgenden Punkte:

  1.  Mögliche Fusion mit der Ev. Kirchengemeinde an Dhünn, Wupper und Rhein
  2.  Stand der Gebäudekonzeption
  3.  Verschiedenes

Dr. Angela Lockhoff
Vorsitzende des Presbyteriums
der Kirchengemeinde Leverkusen-Mitte

Den ökumenischen Allianz-Gottesdienst unter dem Titel “Gott ist treu” feiern wir dieses Jahr in der Christuskirche. Nachdem wir letztes Jahr in der Gustav-Freytag-Strasse zu Gast waren, kommen uns diesmal die Baptische Gemeinde mit Pastor Enrico Klee und die Freie Evangelische Gemeinde von der Dönhoffstr. mit Pastor Ingo Scharwächter uns besuchen. Pastor Ingo Scharwächter wird dabei die Predigt über das Thema “Gott ist treu” halten.

Im Anschluss daran wird ein nettes Beisammensein mit reichlich Raum für Begegnung geben.

BITTE BRINGT HIERFÜR EINE KLEINIGKEIT AN FINGERFOOD FÜR EIN GEMEINSAMES BUFFET MIT – DANKE!

Alle sind herzlich eingeladen – Achtung: diesmal um 11 Uhr!

Das Jahr lassen wir mit einem stimmungsvollen Abend im Geiste der Gemeinschaft von Taizé ausklingen. Der Abend beginnt um 18:00 Uhr. Wer im Projektchor die einfachen, aber zu Herzen gehenden Lieder mitsingen möchte, ist herzlich eingeladen um 16:30h  zur gemeinsamen Probe. Auch Nichtgeübte sind herzlich willkommen!

… in unserer Gemeinde!

Weihnachten feiern wir mit ganz unterschiedlichen Gottesdiensten. Da sollte für jeden und jedes Alter etwas dabei sein:

24. Dezember – Heilig Abend

25.12. 1. Weihnachtsfeiertag

26.12. 2. Weihnachtsfeiertag

 

Sie und Ihr seid herzlich willkommen und eingeladen!

Presbyterium

Am Donnerstag, den 4.12.25 hat das Presbyterium der Gemeinde getagt. Neben der Regelung der Alltagsgeschäfte sind vor allem folgende Punkte beraten worden:

  1. Das Presbyterium freut sich über die Auszeichnung der Arbeit der Christuskirche mit dem Kurt-Lorenz-Preis 2025. Das Presbyterium beschließt, dass das mit der Auszeichnung verbundene Preisgeld von 2500,- Euro einem Sonderposten zugeführt wird, mit dem eine besondere Veranstaltung unterstützt werden soll. Welche dies sein wird, wird im kommenden Jahr näher beraten.
  2. Das Presbyterium verabschiedet nach mehreren Beratungen den Doppelhaushalt für die Jahre 2026 und 2027. Trotz mannigfacher Herausforderungen und insgesamt sinkender Kirchensteuer-Einnahmen bleibt der Haushalt der Gemeinde ausgeglichen und können wesentliche Arbeitsfelder unserer Gemeinde fortgeführt werden. Ein besonderer Dank gilt hier der Arbeit unseres Finanzkirchmeisters!
  3. Das Presbyterium beschließt und freut sich, dass auch im Sommer 2026 wieder eine Jugendfreizeit stattfinden kann. Dazu können sich Jugendliche bereits jetzt anmelden.