Den Beginn eines neuen Jahres sehen nicht wenige als gute Gelegenheit, in Zukunft etwas zu ändern: Was will ich weiterhin tun? Was lasse ich sein?! – In dieser ersten Podcast des neuen Jahres gibt es zwei Gedanken dazu: Einen aus der biblischen Tradition, der andere aus dem Coaching.

Letzte Woche wurde das Wort „Zeitenwende“ von der Gesellschaft für deutsche Sprache zum Wort des Jahres erklärt. Immer wieder gibt es Momente, in denen die Zukunft ihre Richtung ändert. Was eine Zeitenwende für einen persönlich und für den Lauf der Geschichte bedeutet, lässt sich oft erst rückblickend erkennen. Zu Weihnachten erinnern wir uns an die Zeitenwende schlechthin, die Geburt von Jesus. An dieser Zeitenwende orientiert sich sogar unsere Zeitrechnung.

Viele von Ihnen gehen möglicherweise gerade im bunten Treiben des Geschenke-Kaufens oder Plätzchenbackens unter. Der Advent, obwohl er doch so besinnlich sein soll, kann eine der stressigsten Jahreszeiten überhaupt werden. In dieser Woche macht sich Paul Hektor Gedanken um das persönliche Ankommen im Advent. Und darum, wie uns Rituale diesen Schritt erleichtern können.

Der Advent hat begonnen und damit die zauberhafte Zeit auf Weihnachten hin. Überall werden jetzt auch wieder Advents- und Weihnachtslieder gespielt und gesungen. Wie ist das bei Ihnen und Euch: Seid Ihr Fan von einem ganz besonderen Adventslied? Gibt es eines, das Ihr besonders mögt – sozusagen ein Lieblingslied? Ich hätte da ja eins …

Letzte Woche war zu lesen, dass sich durch die Pandemie und die Lock-Down-Phasen die Rückzugstendenzen vieler Menschen verstärkt haben. Es gibt eine gewisse „Lebens-Energiekrise“. Die bald beginnende Adventszeit lädt ein, noch einmal gut zu schauen: Wie viel Lebensenergie braucht es nach innen und wie viel Lebensenergie nach draußen.

 

Am 16. November ist Buß- und Bettag. Als freier Feiertag längst abgeschafft kommt er wenige Tage vor dem Eröffnungsspiel der Fußball-WM – wie ich finde – eigenartig gelegen. Nach biblischen Verständnis heißt Buße tun sich Abwenden vom Falschen. Mutig und selbstkritisch benennen, was verkehrt ist. Und sich Hinwenden zum Richtigen. Da ist diesmal mit Blick auf den Fußball einiges gefordert …

 

Seit vielen Jahren gibt es jeden Freitagabend kurz nach 19 Uhr, im Deutschlandradio die Sendung „Aus der jüdischen Welt“. Die Sendung am letzten Freitag stellte die Arbeit von Burak Yilmaz vor, der in einer muslimischen Community in Duisburg aufgewachsen ist und das Buch „Ehrensache – Kämpfen gegen Judenhass“ geschrieben hat. Nicht nur anlässlich des 9. Novembers sollten sich unsere Gesellschaft und wir uns hinterfragen, warum wir es nicht besser schaffen, über Antisemitismus zu sprechen. Denn bedauerlicherweise wächst dieser wieder.

Nächsten Montag, am 31. Oktober, ist wieder Reformationstag. Dieser Tag ist bei vielen eng verknüpft mit dem berühmten Lutherlied „Ein feste Burg ist unser Gott“, dessen erste Zeile auch golden über dem Eingang der Christuskirche steht. Die Inspiration zu diesem Lied hat Martin Luther Psalm 46 entnommen. Zu diesem Psalm, der gerade in unseren Tagen erstaunlich aktuell erscheint, macht sich diesmal Theologiestudent Paul Hektor einige Gedanken.

 

 

 

 

 

In Deutschland haben zum Stichtag 2. Februar 2022 1.773 Gesetze mit 50.738 Einzelnormen gegolten. Zum selben Stichtag galten 2.795 Rechtsverordnungen mit 42.590 Einzelregelungen. Diese sollen so gut als möglich alle Bereiche und Aspekte des Lebens regeln. Selbst wer Rechtswissenschaften studiert hat, kann diese unmöglich alle überblicken. Knapper fasst sich da die Bibel. Die erzählt, dass Gott es für sinnvoll hielt, den Menschen die überschaubare Zahl von 10 Geboten mit auf den Weg zu geben. Nach Psalm 1 ist glücklich der, der Freude am Gesetz Gottes hat und darüber nachdenkt Tag und Nacht.

Es ist unübersehbar, der Herbst ist da! Und mit ihm die Zeit des Erntedankfestes. Dazu gibt es ein schönes Gedicht von Theodor Fontane, der über den alten Herrn von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland schreibt. Was das mit Segen und einem Wort aus der Bibel zu tun hat? Hören Sie es selbst.