Jeder Mensch hat einen Namen, der ihn sein Leben lang begleitet. Und meistens haben unsere Vor- und Nachnamen auch eine konkrete Bedeutung. Wissen Sie eigentlich, was Ihr Name bedeutet? Und was er für Euren Lebensweg austrägt? Davon handelt der Podcast. Und davon, dass es beim Propheten Jesaja (Jesaja 43,1) heißt „Fürchte Dich nicht, denn ich habe dich erlöst. Ich habe Dich bei Deinem Namen gerufen, Du bist mein!“

Ernest Hemingway hat einmal geschrieben: „Das Merkwürdigste an der Zukunft ist wohl die Vorstellung, dass man unsere Zeit einmal die gute alte Zeit nennen wird.“ Tatsächlich darf man getrost davon ausgehen, dass in 5,10, 15 oder 20 Jahren etliche Menschen genau diese unsere Zeit, die „gute alte Zeit“ nennen werden. Und unter denen wird es garantiert nicht wenige geben, die aktuell ständig sagen, wie schlimm doch alles sei. Ist doch irgendwie verrückt – oder?

Anlass zum Klagen gibt es in Hülle und Fülle, und es ist nicht selten, dass wir bei allem immer wieder ein „Aber“ bereit haben… Im Jahreslauf gibt es jedoch auch ein Fest, dass uns immer wieder daran erinnert, dass es auch anders gehen könnte: das Erntedankfest ist Anlass, sich dankbar an all das zu erinnern, was unser Leben reich macht. Genau davon handelt die Mittwochsbotschaft dieser Woche.

Der 23. Psalm „Der Herr ist mein Hirte“ ist über Jahrtausende den Menschen ein treuer und ermutigender Begleiter gewesen. Heute jedoch kennt kaum noch jemand Hirten; unsere moderne Welt ist von ganz anderen Dingen geprägt, vom Büroalltag, von allerlei Technik und nicht selten damit einhergehend von Überforderung. Daher kommt in diesem Podcast der 23. Psalm einmal in einem neuem Gewand daher, so dass die Worte anders und doch vertraut klingen.

„Nobody is perfect“ – niemand ist perfekt, so sagt ein bekanntes Sprichwort. Und: Das ist auch gut so! Das Streben nach Perfektion droht uns in unserer Menschlichkeit zu blockieren oder zu lähmen – die Mittwochsbotschaft dieser Woche ist ein Plädoyer für das Unperfekte und für die vielen Möglichkeiten, die uns offenstehen, wenn wir sie nur sehen.

Man stelle sich vor, man bekäme von einer Bank jeden Tag 86400 Euro geschenkt. Einfach so. Was würdest Du damit machen? – Dieses kleine Gedankenspiel des französischen Schriftstellers Marc Levy regt an, darüber nachzudenken, was wir aus unserem Leben und der uns geschenkten Zeit machen wollen. Darum geht es in dieser neuen Mittwochsbotschaft.

Die Schaukel, die neben anderen Kunstobjekten und Bildern in der Ausstellung von Andrea und Bertolt Mohr zurzeit in der Christuskirche zu betrachten ist, war mir (und ich vermute, nicht nur mir) auf Anhieb ein Blickfang. Nach einer Chorprobe in der vergangenen Woche folgte ich dem Impuls, mich für eine kurze Improvisation an die Orgel zu setzen. Hier sind knapp 4 Minuten Musik, aus dem Augenblick entstanden und von der ‘Schaukel’ inspiriert. Wie bei allen Musikaudios und -videos gilt auch hier: am besten mit Kopfhörern. Ich wünsche Ihnen und Euch schöne Musikminuten und alles Gute! Die Ausstellung kann man in aller Ruhe zu den Öffnungszeiten der Christuskirche anschauen und auf sich wirken lassen.

Ihr/Euer Kirchenmusiker Bertold Seitzer

Manchmal, man kann es nicht leugnen, läuft im Leben nicht alles glatt und geschmeidig, sondern erweist sich als verwickelt, verstrickt, geradezu ineinander verknotet… Dann braucht es jemanden, der den Knoten behutsam und geduldig wieder löst. Dass es so einen Menschen durchaus und immer wieder gibt, genau davon handelt die Mittwochsbotschaft für diese Woche.

Ob und inwieweit die meisten Denkmäler innen hohl sind, darüber lässt sich trefflich debattieren. Vor der Christuskirche steht seit Anfang dieser Woche ein temporäres Denkmal, das innen hohl und mit Müll gefüllt ist. Damit soll auf die Vermüllung rund um die Christuskirche aufmerksam gemacht werden und dass wir mit Blick auf unsere Abfälle doch bitte nicht als Hohlköpfe leben – worum es in diesem Podcast geht.

Man kann ja vieles über die vergangenen Sommerwochen sagen, aber ganz gewiss nicht, dass sie ereignisarm gewesen wären. In Herrmann Hesses berühmten Gedicht „Stufen“ heißt es: „Des Lebens Ruf wird niemals enden“. So bedroht das Dasein auch immer wieder ist, letztlich geht es immer weiter. Und da ist es besser, das Neue und auch das Schwierige, zu dem wir gerufen sind, möglichst zuversichtlich anzugehen!