„Kommt! Bringt eure Last“

Zum Weltgebetstag 2026 aus Nigeria

Nigeria ist das bevölkerungsreichste Land Afrikas – vielfältig, dynamisch und voller Kontraste. Mit über 230 Millionen Menschen vereint der „afrikanische Riese“ über 250 Ethnien mit mehr als 500 gesprochenen Sprachen. Die drei größten Ethnien sind Yoruba, Igbo und Hausa, aufgeteilt in den muslimisch geprägten Norden und den christlichen Süden. Außerdem hat Nigeria eine der jüngsten Bevölkerungen weltweit, nur 3% sind über 65 Jahre alt. Dank der Öl-Industrie ist das Land wirtschaftlich stark, mit boomender Film- und Musikindustrie. Reichtum und Macht sind jedoch sehr ungleich verteilt.

Am Freitag, den 6. März 2026, feiern Menschen in über 150 Ländern der Erde den Weltgebetstag der Frauen aus Nigeria. „Kommt! Bringt eure Last“ lautet ihr hoffnungsverheißendes Motto, angelehnt an Matthäus 11,28-30.

In Nigeria werden Lasten von Männern, Kindern vor allem aber von Frauen auf dem Kopf transportiert. Doch es gibt auch unsichtbare Lasten wie Armut und Gewalt. Das facettenreiche Land ist geprägt von sozialen, ethnischen und religiösen Spannungen. Islamistische Terrorgruppen wie Boko Haram verbreiten Angst und Schrecken. Die korrupten Regierungen kommen weder dagegen an, noch sorgen sie für verlässliche Infrastruktur. Umweltverschmutzung durch die Ölindustrie und Klimawandel führen zu Hunger. Armut, Perspektivlosigkeit und Gewalt sind die Folgen all dieser Katastrophen.

Hoffnung schenkt vielen Menschen in dieser existenzbedrohenden Situation ihr Glaube. Diese Hoffnung teilen uns christliche Frauen aus Nigeria mit – in Gebeten, Liedern und berührenden Lebensgeschichten. Sie berichten vom Mut alleinerziehender Mütter, von Stärke durch Gemeinschaft, vom Glauben inmitten der Angst und von der Kraft, selbst unter schwersten Bedingungen durchzuhalten und weiterzumachen.

Über Länder- und Konfessionsgrenzen hinweg engagieren sich Frauen seit gut 100 Jahren für den Weltgebetstag. Rund um den 6. März 2026 werden allein in Deutschland hunderttausende Frauen, Männer, Jugendliche und Kinder die Gottesdienste und Veranstaltungen zum Weltgebetstag besuchen: Gemeinsam mit Christ*innen auf der ganzen Welt feiern wir diesen besonderen Tag. Wir hören die Stimmen aus Nigeria, lassen uns von ihrer Stärke inspirieren und bringen unsere eigenen Lasten vor Gott. Es ist eine Einladung zur Solidarität, zum Gebet und zur Hoffnung. Seid willkommen, wie ihr seid.

Kommt! Bringt eure Last.

Presbyterium

Am Donnerstag, den 19.2.26 hat das Presbyterium der Gemeinde getagt. Neben der Regelung der Alltagsgeschäfte sind vor allem folgende Punkte beraten worden:

  1. Es fand das jährliche Gespräch mit beiden Pfarrer statt, welches Ihre Arbeit im Jahr 2025 reflektierte. Trotz zweier auf 75% reduzierten Pfarrstellen und sinkender Gemeindegliederzahlen ist ihre Arbeit nicht weniger komplex und herausfordernd. Das Presbyterium dankte für die geleistete Arbeit und das weiterhin hohe Engagement beider.
  2. In einem Rückblick auf die Gemeindeversammlung sah sich das Presbyterium in seiner Absicht bestätigt, die Gespräche über eine Fusion mit der Nachbargemeinde Dhünn-Wupper-Rhein fortzusetzen. Die durchaus kritischen Rückfragen zum Umbau der Christuskirche als Gemeindezentrum und die damit verbundene Schließung des Matthäus-Gemeindehauses wurden gehört und für die Umsetzung der Maßnahmen auf den weiteren Weg mitgenommen. Die Atmosphäre wurde als konstruktiv, sachbezogen und verständnisvoll erlebt.
  3. Nach vielen Jahren engagierter Mitarbeit von Leonie Strauß war im Presbyterium Abschied zu nehmen, da sie aus persönlichen Gründen ihr Amt niederlegte. Die Vorsitzende Angela Lockhoff dankte ihr sehr für ihre sachkundige Mitwirkung. Am 22. März soll Leonie Strauß in einem Gottesdienst entpflichtet werden. In gleicher Sitzung konnte Dr. Martin Weber als neues Mitglied kooptiert werden. Seine Einführung findet am 15. März im Gottesdienst statt. Das Presbyterium freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit.
  4. Nach einem über einjährigen Prozess stellte das Presbyterium fest, dass bezüglich der notwendigen der Schulungen Prävention sexualisierter Gewalt das Ziel alle Haupt- und Ehrenamtlichen zu qualifizieren, erreicht ist. Das Presbyterium dankt der Jugendleiterin Leonie Marzusch für ihre in diesem Kontext geleistete Arbeit.

Toskana-Abenteuer: Erlebe unvergessliche Ferien voller Sonne, Spaß und neuer Erfahrungen.

Tauche mit uns in die wunderschöne Toskana ein und genieße zwölf Tage voller Action, Ausflüge und guter Gemeinschaft. Dich erwarten ein cooles Gruppenhaus mit Pool, Vollverpflegung und tolle Aktivitäten vor Ort – perfekt, um neue Leute kennenzulernen und Urlaubsmomente mit deinen Freund:innen zu erleben.

Ein freizeiterfahrenes und geschultes Team, bestehend aus einer hauptamtlichen Pädagogin und sechs Ehrenamtlichen, leitet die Freizeit. Grundlegende Werte der Ev. Jugend Leverkusen-Mitte sind Gemeinschaft, ein wertschätzendes Miteinander nach christlichen Werten, Mitbestimmung und Toleranz. Come as you are! Konfession und Religion spielen dabei keine Rolle.

In der Toskana liegen viele mittelalterliche und malerische Städte, wie Florenz, Lucca, Pisa, der “Vampirstadt” Volterra aus der Twilight-Saga oder San Gimignano… die Liste ginge noch weiter! Auch eine sportliche Outdoor-Aktivität wird es geben. Darüber hinaus bietet das Team freiwillige Workshops verschiedener Art an. Dies kann Pizza backen, eine Pool-Olympiade, ein kleiner Italienisch-Kurs, Pokern, eine Andacht, kreatives und viel mehr sein. Die Verpflegung organisieren wir als Gruppe gemeinsam.

Du warst letztes Jahr schon mit uns in der Toskana? Dieses Mal erwarten dich genauso viel Spaß und dennoch ganz neue Eindrücke!

Wann: 19.8. – 31.8.2026 (10 Übernachtungen im Haus, An- und Rückreise je über Nacht)

Wer: Jugendliche von 13 bis 17 Jahren (maximal 38 Teilnehmende, mind. 34)

 

Kosten: Wählen Sie selbst, welchen Teilnehmendenbeitrag Sie zahlen können.

Preis A: 680 Euro (Regulärer Preis)

Preis B: 680€ zzgl. X Euro (Solidarpreis)

Preis C: 590 Euro (geförderter Preis)

Geschwisterrabatt: 530€ pro Kind (für Gemeindemitglieder)

Weitere Unterstützung und Ermäßigung auf Anfrage möglich!

Im Teilnehmendenbeitrag enthalten:
An- und Abreise im 3*Reisebus,
Unterbringung und Vollverpflegung,
Ausflüge und Eintritte

 

Info zu sozialem Preismodell:

Im Sinne der Chancengleichheit sollen alle Jugendlichen die Möglichkeit haben, an der Ferienfreizeit teilzunehmen, unabhängig vom Einkommen oder finanziellen Belastungen der Familien. Das vierstufige Preismodell ermöglicht eine solidarische Kostenverteilung. Mit dem Solidarpreis unterstützen Familien, die es sich leisten können, die Freizeit sowie geringere Teilnahmepreise für andere. Für wen die Teilnahme aus finanziellen Gründen nicht möglich ist, kann weitere Ermäßigungen und Unterstützung erhalten. Keinem Jugendlichen soll eine Teilnahme aufgrund von fehlenden finanziellen Mitteln verwehrt bleiben.

Um die Freizeit zu finanzieren, erhalten wir darüber hinaus finanzielle Unterstützung von unserer Gemeinde, dem Förderverein sowie der AEJ-NRW. Unser Ziel ist es, die Freizeit zu einem so geringen Preis wie möglich anzubieten, um möglichst vielen Jugendlichen eine Teilnahme zu ermöglichen. Gleichzeitig wollen wir dennoch ein qualitatives Programm und mind. einen Städteausflug bieten.

 

Eine Anmeldung erfolgt an Leonie Marzusch (leonie.marzusch@ekir.de) unter Angabe von folgenden Daten:

Teilnehmer:in

Name und Vorname

Geburtsdatum

Adresse

 

Sorgeberechtige:r

Name und Vorname

Telefonnummer

Adresse (falls abweichend von Adresse des Kindes)

 

Sie möchten eine wertvolle Zeit für Jugendliche unterstützen? Spenden für unsere Freizeit sind sehr willkommen:

KIRCHENGEMEINDE LEVERKUSEN-MITTE

KD-Bank Dortmund

IBAN: DE60 3506 0190 1011 4380 04

Verwendungszweck: Spende Jugendfreizeit

 

Unsere Kirchengemeinde steht in den kommenden Jahren vor wichtigen Entscheidungen, sowohl mit Blick auf die Struktur als auch mit Blick auf Gebäude. Hintergrund sind die seit Jahren rückläufigen Kirchenmitgliedszahlen, die in unserer Gemeinde aktuell bei etwa vier Prozent pro Jahr liegen. Damit verbunden sind sinkende finanzielle Mittel sowie eine deutliche Reduzierung der zugewiesenen Pfarrstellen. Im Stadtgebiet Leverkusen dürfen bis zum Jahr 2030 insgesamt nur noch sieben Pfarrstellen besetzt werden; auf unsere Gemeinde entfällt dabei maximal eine volle Stelle.

Mögliche Fusion mit der Gemeinde Dhünn-Wupper-Rhein

Vor diesem Hintergrund hat das Presbyterium verschiedene Formen der Zusammenarbeit mit benachbarten Kirchengemeinden geprüft. Ein möglicher Zusammenschluss mit der Gemeinde Dhünn-Wupper-Rhein wird dabei als die beste Option gesehen, die es ermöglicht, Ressourcen zu bündeln, Synergieeffekte zu nutzen und das Gemeindeleben zukunftsfähig zu gestalten. Auf Basis dieser Überlegungen wurde von beiden Gemeinden eine Absichtserklärung für eine Fusion beschlossen. Angedacht ist ein Zusammenschluss zum 1. Januar 2028. Dieser Zeitpunkt bietet sich an, weil hier ein neuer Doppelhaushalt beginnt und zudem die nächsten Presbyteriumswahlen im Frühjahr 2028 anstehen, die dann bereits für die neue Gesamtgemeinde gelten würden. Zudem bleibt hinreichend Zeit für notwendige Abstimmungen mit kirchlichen Stellen sowie für organisatorische und inhaltliche Fragen, etwa zur Namensgebung.

Im Presbyterium wurden Chancen und Risiken dieses Weges intensiv diskutiert. Zu den Chancen zählen unter anderem personelle Perspektiven, etwa die Möglichkeit gemeinsamer Stellenbesetzungen, z.B. auch im kirchenmusikalischen Bereich. Gleichzeitig werden natürlich auch die Sorgen vor Veränderungen, einem möglichen Verlust von Identität sowie von gewachsenen Traditionen gesehen und ernstgenommen. Insgesamt werden die Chancen jedoch höher bewertet, um auch künftig ein lebendiges Gemeindeleben zu ermöglichen – mit besonderem Blick auf die haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden.

Konzentration auf die Christuskirche

Parallel dazu befasst sich das Presbyterium schon seit geraumer Zeit intensiv mit der zukünftigen Nutzung der gemeindeeigenen Gebäude. Als besonders herausfordernd erweist sich der Zustand des Matthäus-Gemeindehauses. Dies ist stark sanierungsbedürftig, verursacht hohe laufende Kosten und ist zudem nicht mehr optimal ausgelastet durch gemeindeeigene Aktivitäten. Die Christuskirche befindet sich hingegen in einem guten baulichen Zustand; im zurückliegenden Jahrzehnt wurden dort große Sanierungsmaßnahmen getätigt.

Um auf ein kleiner werdendes Gemeindeleben angemessen reagieren zu können, wurden in den letzten zwei Jahren etliche Optionen geprüft. Derzeit konzentrieren sich die Überlegungen auf eine Bündelung der Gemeindeaktivitäten in der Christuskirche. Vorgesehen ist dazu, unterhalb der Emporen mehrere flexibel nutzbare Gruppenräume einzurichten [siehe Modellbilder unten]. Dieser Anpassung des Innenraums wird sowohl parallele Gruppenangebote als auch weiterhin große Veranstaltungen in der Kirche ermöglichen. Zu diesem Konzept fanden bereits diverse Gespräche mit einem Architekten, einem Raumakustiker, der Landeskirche und dem Denkmalschutz statt. Viele Detailfragen sind noch zu klären, eine abschließende Entscheidung soll aber noch in diesem Jahr getroffen werden.

Das bedeutet, dass das Matthäus-Gemeindehaus aller Voraussicht nach in 2027 seine Pforten schließen wird und sich die Gemeindearbeit fortan an der Christuskirche konzentrieren wird. Wir wissen, dass diese Entscheidung etlichen in der Seele wehtun wird.  Seien Sie versichert: Diese Entscheidung fällt dem Presbyterium auch nicht leicht. Jedoch stellt sich unsere Gemeinde mit diesen Überlegungen und Plänen den aktuellen Herausforderungen. Und wir würden uns wünschen, dass viele diesen Prozess mit positiven Gedanken und Gebeten begleiten. Denn das oberste Ziel all dieser Überlegungen ist, dass wir nicht handlungsunfähig werden, sondern auch in Zukunft vielen Menschen hier vor Ort Raum für Glauben, christliche Gemeinschaft und gesellschaftliches Engagement bieten.

 

Für das Presbyterium

Dr. Angela Lockhoff

Vorsitzende des Presbyteriums

Mit unserer Kirchen-App haben Sie die Gemeinde Leverkusen-Mitte immer dabei.
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Die App informiert über Gottesdienste, musikalische Veranstaltungen, Gruppenangebote für Jugendliche und Erwachsene sowie über Termine im Gemeindekalender und bündelt so das Gemeindeleben an einem zentralen Ort.

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In der Passionszeit laden wir ein, Gefühle bewusst wahrzunehmen – mal schwer, mal leicht, mal überraschend. Unsere fünf Gottesdienste widmen sich jeweils einem Thema: Trauer, Wut, Freude, Scham und Angst.

Jeder Gottesdienst bietet Raum zum Nachdenken, zum Teilen und zum Auftanken. Entdecken Sie, wie Glaube und Alltag in all diesen Gefühlen Platz finden können.

Nachfolgend finden Sie die Übersicht der einzelnen Gottesdienste mit Datum, Uhrzeit und Thema.

Karneval

Am Karnevalssonntag, den 15.2. um 11:11 Uhr feiern wir wieder unseren Familiengottesdienst zu Karneval. Natürlich gerne mit Kostüm & Musik vom Manforter Posaunenchores! Im Anschluss daran warten wir gemeinsam mit Musik und Essen auf den Zoch, der erfahrungsgemäß gegen 13:45 Uhr an der Christuskirche vorbeikommt. Bitte bringt eine Kleinigkeit für das Buffet mit, für Getränke ist gesorgt.

Karneval